Erfahrungsorientiertes Lernen - TeilnehmerInnen bei einer Übung mit Anna Langheiter

„Thank you very much for the excellent time and education. You are doing an amazing job. Very dynamic, effective and successful, beside travelling around the world.“

Emin Öztemel
Managing Director, Cilek, Turkey

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„Energievoll, allumfassend, innovativ: so bringt Anna Langheiter Professionalität und Spass ins Trainingsdesign!“

Martin Eckert
Veränderungs- und Organisationsberatung, Österreich

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„Höchste Zeit, dass Trainingsmaßnahmen neu gedacht werden: die tatsächliche Veränderung steht im Mittelpunkt allen Denkens im Design.“

Michael Pichler
Essl Foundation / HR Person of the Year 2016, Österreich

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„Keep the passion for making a real difference.“

Harry Sinko
VP Global Improvement Services, Soarent Vision, Australia

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Weiterbildung Erfahrungsorientiertes Lernen (EOL)

​Lernen, wie man trockene Theorie mit allen Sinnen erfahrbar macht

Wenn wir ein Lernprojekt durchführen, dann lautet die oberste Priorität: „Have the end in mind!“ Es ist also wichtig zu überlegen, was ich am Ende des Trainings bezwecken will:

  • Sollen die Teilnehmenden mehr über aktives Zuhören lernen?
  • Sollen sie die Rolle des Projektcoaches oder Grundregeln für die Zusammenarbeit in einem länger dauernden Training erarbeiten?
  • Oder steht ein Teamentwicklungsprozess im Vordergrund?

Das ist der erste wichtige Schritt für gelungene Trainings!

Seit meinem ersten EOL-Workshop 2005, wo ich noch als Teilnehmehmerin dabei war, bin ich vom Zugang und der Effektivität dieses Ansatzes fasziniert. Worte alleine sind für nachhaltiges Lernen nur bedingt geeignet. Wir sollten als Trainer:innen immer möglichst alle Sinne einbinden, gerne auch den ganzen Körper. Es geht um Aktivierung, Emotion und Reflexion — darin steckt viel Lernotenzial. Erfahrungsorientiertes Lernen ist die richtige Wahl, um diese Erfahrungen und einen beständigen Transfer zu ermöglichen. Und das Beste: Erfahrungsorientiertes Lernen kann man erlernen!

Hier erfahren Sie mehr über EOL.

Worum geht es bei der Weiterbildung Erfahrungsorientiertes Lernen?

Bei der EOL-Weiterbildung widmen wir uns folgenden Fragen:

  • Was genau ist dieses Erfahrungsorientierte Lernen und wie wirkt es?
  • Wie kann man beim Trainieren Emotionen erzeugen und diese mit den Teilnehmenden besprechen?
  • Welche Tools gibt es, um erfahrungsorientiert zu lernen?
  • Welche Schritte muss ich beachten, welche Vorgehensweise hilft mir dabei?
  • Wie kann trockene Materie witziger, spritziger und verstehbarer gemacht werden?
  • Wie kann Sprache verwendet werden, um Gruppen weiterzuentwickeln?

Inhalte der EOL-Weiterbildung

Die Ausbildung dauert 3 x 4 Tage. Das klingt für so manche lang, aber diese Zeit braucht es und sie verfliegt im Trainings-Setting wie im Flug! Für alle, die es nicht erwarten können, hier ein paar Informationen zu den einzelnen Trainings-Blöcken:

Im ersten Teil des Trainings geht es um die Grundlagen für Lernprojekte: Inszenieren, Durchführen, Bedeutung geben. Beim Inszenieren überlegen wir uns vorher, was das Ziel ist. Im Seminarraum gilt es, die Teilnehmenden einzuladen mitzumachen und die Regeln zu klären. Beim Durchführen wird genau beobachtet, damit Wendepunkte, Herausforderungen und Lösungen durch gute Fragetechniken bearbeitbar gemacht werden können. Und weil der Prozess manchmal auch stocken kann, ist die Kunst des Intervenierens wichtig. Beim Bedeutung geben werden Themen aufgegriffen und in den Alltag transferiert, denn nur so kann Veränderung stattfinden.

Im zweiten Teil des Trainings gehen wir auf die drei Schritte nochmals ein, allerdings in einem tieferen Level. So geht es beim Inszenieren sehr viel um Sprache, um die Teilnehmenden gut in die Aktivität zu bringen. Das Beobachten und das Einsetzen von Beobachtern wird im Schritt Durchführen intensiviert. Fragetechniken und das zielgerichtete Fragen sind Teil von Bedeutung geben. Im ersten und zweiten Teil steht jeweils ein Tag für das Ausprobieren des Gelernten zur Verfügung.

Im dritten Teil geht es um das große Ganze: die Auftragsklärung für Teamentwicklung oder Training und die Gestaltung über einen oder mehrere Tage. Trainings sind in der Regel gut planbar. Gleichzeitig sollte man bedenken, dass manche Lernprojekte ein bisschen länger oder kürzer dauern können und daher in die Planung einbeziehen. In der Teamentwicklung hingegen kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren und so ist die Planung möglicher Szenarien essenziell. Die Abschlussarbeit der Gruppe ist die Gestaltung eines Teamentwicklungsprozesses. Dieser wird
am letzten Trainingstag durchgeführt.

An wen richtet sich die Weiterbildung Erfahrungsorientiertes Lernen?

Trainer:innen, Coaches, Berater:innen, Pädagoge:innen, Personal- und Organisationsentwickler:innen und Interessierte an erfahrungsorientierten Lernkonzepten.

Seminarablauf

  • 3 x 4 Tage Präsenztraining
  • Arbeit an eigenen Projekten
  • Ausprobieren und Reflektieren in jedem Modul

Modul 1 – EOL-Grundlagen

  • Grundlagen des Erfahrungsorientierten Lernens (EOL) – Vom „Spiel“ zur „Interaktion
    mit allen Sinnen“
  • Die 3 Schritte des Lernprojekts: Inszenieren, Durchführen, Bedeutung geben

Modul 2 – EOL-Aufbau

  • Inszenieren 2.0 – Zielorientierung und Steuern des Lernprojekts
  • Durchführen – Intervention, lösungsorientierte Fragetechnik und Beobachter einsetzen
  • Bedeutung geben 2.0. – Effektive Auswertungsvarianten

Modul 3 – Prozess entwickeln

  • Den Prozess gestalten für Teamentwicklung und Training
  • Die Auftragsklärung als Grundlage jeder Interaktion
  • Prozessorientierte Konzepte entwickeln

Organisatorisches, Ort und Kosten

Hier geht’s zu den aktuellen Terminen!
Veranstaltungsort: Sargans (Schweiz)
Investition: 3.000,- € zzgl. MwSt. und Seminarpauschale/Übernachtung

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