06. July 2016

Wer Trainings designt, hat gute Chancen

Autorin Anna Langheiter berichtet im Magazin Training darüber, was alles vor Trainingsbeginn beachtet werden sollte

Designer kennen wir aus den unterschiedlichsten Disziplinen und überall wo wir ihnen begegnen, machen sie unsere Welt bunter. Jetzt hat der Designer auch in der Branche der Trainer Einzug gehalten. „Wer möchte, dass seine Trainings wirken und wirklich nachhaltig sind, der beschäftigt sich am besten mit dem Thema Trainingsdesign“, berichtet die Gastautorin Anna Langheiter in ihrem Bericht im Magazin Training.

Häufig laufen Trainings ab wie Standardware vom Band. Scheinbar Erprobtes wird wieder und wieder genutzt, statt darauf zu achten, was die Gruppe tatsächlich braucht und wie es ein Trainer schafft, jeden im Raum dort abzuholen, wo er oder sie gerade steht. Wer Trainingsdesign nutzt, macht es anders, und zwar von Anfang an. „Es beinhaltet die systematische Planung, Entwicklung und Evaluation von Lernumgebungen und Lernmaterialien“, berichtet Langheiter.

Eines der Designprinzipien von Langheiter ist „Have the End in Mind“. Es bedeutet, dass der Trainingsdesigner alles, was er plant im Hinblick darauf konstruiert, was er damit erreichen möchte. „Wer so vorgeht, der schafft es, einen – sogar für die Teilnehmer – nachvollziehbaren roten Faden durch das komplette Trainings zu legen“, so Langheiter. Und genau das hat positive Effekte auf die Nachhaltigkeit des Trainings. „Die Teilnehmer haben so nie das Gefühl, das ein Modul des Trainings unnötig war“.

Wichtig ist auch, dass die Ziele des Unternehmens stets im Fokus stehen. Deshalb beinhaltet Trainingsdesign auch eine Evaluierung. „Wer als Trainer so vorgeht, der kann nicht nur für die Teilnehmer einen Erfolg erreichen, sondern diesen auch für seinen Auftraggeber sichtbar machen“. Das hinterlässt natürlich einen guten Eindruck und kann zu neuen Aufträgen führen.

Den Artikel gibt es hier.

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